Seestern-Pauly: „Unerträgliche Bilder von Samstag müssen zu denken geben“

„Die unerträglichen Bilder von Samstag müssen uns zu denken geben. Reichsflaggen und rechtsextremes Gedankengut haben nicht nur vor dem Parlament, sondern auch überall sonst keinen Platz in unserer Gesellschaft“, so der lokale Bundestagsabgeordnete Matthias Seestern-Pauly (FDP).


Während der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen hatten Demonstranten am Samstag die Absperrungen zum Deutschen Bundestag durchbrochen und die Treppen zum Parlament gestürmt. Zu sehen waren dabei auch schwarz-weiß-rote Reichsflaggen.

„Ich bin noch immer zutiefst erschüttert über die Bilder von Reichsflaggen vor dem Deutschen Bundestag. Der Protest gegen die Corona-Maßnahmen ist Teil unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Dass Rechtsextreme diese Proteste jedoch für sich vereinnahmen, ist bedenklich“, so Seestern-Pauly.

Der Polizei war es nach kurzer Zeit gelungen, die Demonstranten zurückzudrängen. „Unser Parlament war offensichtlich nicht ausreichend geschützt. Es muss deshalb dringend aufgeklärt werden, wie es dazu kommen konnte. Den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten danke ich für ihren Einsatz“, so Seestern-Pauly abschließend.